Gewächshaus aus Folie
Material
Aufbauanleitung
Mini-Gewächshäuser
Marke Eigenbau
Glas ist veraltet - angesagt sind Doppelstegplatten
Früher wurden Gewächshäuser fast ausschließlich aus Aluminium und Glas verkauft. Das Glas wurde im Laufe der Zeit immer mehr von den besser isolierenden Stegdoppelplatten (auch Doppelstegplatten genannt) aus Polykarbonat ersetzt. Doppelstegplatten sind preiswerter, leichter zu reinigen und sind weniger bruchanfällig als Glas. Die edle Stegplatte Alltop® beispielsweise ist zudem UV-durchlässig.Bei Gewächshäusern liegen die Vorteile also auf der Hand. Es gibt allerdings auch Nachteile: Die Sternenhimmel-Romantik im Wintergarten ist nicht mehr gegeben, weshalb man in diesem Segment weiterhin auf Glaswände setzt.
Lichtdurchlässigkeit
Glas ist ganz klar lichtdurchlässiger -man sieht also auch die Pflanzen besser- als normale Gewächshäuser aus dünnen Doppelstegplatten. Je dicker diese aber sind (etwa 10mm oder 12mm), desto durchsichtiger werden auch die Doppelstegplatten.
Isolierung
Hier haben Stegdoppelplatten ganz klar die Nase vorn. Sie sind so aufgebaut, dass sie einen großen Isoliereffekt haben. Dadurch herrscht im Gewächshaus für längere Zeit eine gleichmäßige Temperatur und somit bessere Wachstumsbedingungen.
Haltbarkeit
Doppelstegplatten-Gewächshäuser sind bruchsicherer und damit weniger anfällig für Schäden durch Hagel oder herunterfallende Zweige als Glas-Gewächshäuser.
Es gibt große qualitative Unterschiede bei der Auswahl des richtigen Materials für Ihr Gewächshaus. Man sollte die Vor- und Nachteile selbst beurteilen und sich dann nach seinen ganz persönlichen Vorstellungen für ein Gewächshaus entscheiden.
Ich halte beispielsweise in meinem Garten sehr wärmebedürftige Schildkröten, die in einem geräumigen Frühbeet schlafen und bei Schlechtwetterperioden auch zeitweise darin leben. Daher ist für mich eine gute Isolierung besonders wichtig und verwende daher 12mm dicke Stegdoppelplatten
als Verglasung.


